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FiBloKo 2017 – die anderen Fitnessblogger und wir

FiBloKo 2017 - Der harte Rest - Max, Lotta, Kathi, Schorsch, Jenny, Jahn
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Geschrieben von Katharina Schreiner

Piep – Piep – Piep. 03:30 Uhr. Der Wecker klingelte. Ich rieb mir den Schlaf aus den Augen und merkte sofort, dass ich nicht müde war, sondern aufgeregt. Gute Laune und Neugierde machte sich in mir breit. Es ging auf den Weg in den Norden. Jahn Sterley von Fitvolution.de hat gerufen – zur ersten deutschsprachigen Fitness-Blogger-Konferenz in Hannover.

Angst und Nervosität

Am Abend zuvor sind Max und ich, in weiser Voraussicht, schon früh genug ins Bett gegangen, damit wir am nächsten Morgen keine Probleme mit dem frühen Aufstehen haben. Siehe da – der Plan ging auf. Auch die Bahn ist rechtzeitig aufgestanden und hatte um 5 Uhr morgens noch keine Verspätung. So kamen wir rechtzeitig in Hannover an – als eine der Ersten. Nach und nach trudelten auch die Anderen ein und so konnten wir uns fleißig beschnuppern. Zu Beginn hatte ich noch etwas Angst und war nervös. Schließlich hatte ich sowas wie Networking noch nie in meinem Leben gemacht.

Doch ich wusste, wenn ich mich unwohl fühle, kann ich ja immernoch zu Max gehen und mich an ihn halten. Aber bereits nach den ersten Gesprächen merkte ich, dass alle wirklich total nett sind und dass meine Nervosität unbegründet war. Im Gegenteil! Ich freute mich, so viele neue Leute kennenzulernen und mehr über sie und ihre Blogs zu erfahren. Es war bereits jetzt die Stimmung, als würde man alte Freunde treffen. Wir hatten alle etwas gemeinsam, über das man sich unterhalten konnte: Sport und Bloggen. Und das war ziemlich geil.

“Wenn es etwas noch nicht gibt, muss man es eben selbst machen.”

…waren die ersten Worte vom Veranstalter Jahn von Fitvolution.de bei seiner Begrüßung. Und so war es auch. Eine Konferenz für die deutsche Fitness-Blogger-Community  gab es vorher noch nicht – das war mir gar nicht so bewusst, bis wir da waren. Nach seinem Auftakt folgten Vorträge über das Einzigartig-sein, das Influencer Marketing und über das Zeitmanagement von Din von eiswuerfelimschuh.de, bis hin zur Wichtigkeit von Facebook von Torsten Pretzsch vom ausdauerblog.de. In jedem einzelnen Vortrag konnte ich viel mitnehmen – besonders in Dins Vortrag: Er hat mir mal wieder bewusst gemacht, wie wichtig bewusste Pausen sind!

Picknicken in der Tanzschule

Und diese Pausen hatten wir natürlich auch. Wir nutzten sie zum networken, fachsimpeln und austauschen. Besonders mit Lotta und Schorsch von tri-it-fit.de haben wir uns angefreundet. Wir können dir ihre Seite nur wärmstens empfehlen – die beiden sind der Hammer!

Natürlich können wir dir auch noch die ganzen anderen Blogger nur wärmstens empfehlen:

Für den Abend war ein gemütliches Beisammensein geplant. So spontan wie wir alle sind, stapften wir gemeinsam in den nächsten Supermarkt und deckten uns mit Salaten, Brot und Knabbereien ein und veranstalteten ein Picknick in der Tanzschule, in der die Konferenz stattfand. Währenddessen lernten wir uns weiter kennen und ließen den Tag Revue passieren.

Männer-Yoga für alle

Sonntagmorgen, 08:30 Uhr bot Frau Eiswürfelimschuh eine Yogasession für Männer an, bei der Frauen auch erwünscht waren. Und holla die Waldfee, ich wusste gar nicht, dass Yoga so anstrengdend sein kann! Zum Glück hatte ich kurze Klamotten angezogen, denn ich habe sehr ausgiebig geschwitzt. Jetzt bin ich am überlegen, ob ich mit Yoga anfangen sollte. Denn es hat mir nicht nur sehr viel Spaß gemacht, sondern ich habe auch gemerkt, dass ich bei vielen der Übungen sehr gewackelt habe – und regelmäßiges Yoga dient nicht nur der Entspannung, sondern auch der Stabilität, die ich anscheinend brauche.

Nachdem wir nun richtig wach waren und unseren Körper und Geist öffneten, waren wir bereit für die Workshops. Wir hatten die Qual der Wahl zwischen Facebook-Marketing, Produktentwicklung, Mediakit-Erstellung und evidenzbasiertem Recherchieren. Ich nahm an den Workshops Produktentwicklung von Dominik Dotzauer und evidenzbasiertem Recherchieren von Frank Taeger teil. Da wir uns alle schon vom Vortag kannten, waren wir sehr offen zueinander und es fühlte sich an, als ob ich mich mit alten Freunden über ein Thema unterhalte. Ich brauchte keine Angst haben, dass sich irgendjemand über mich, meine Vorstellungen oder meine Probleme lustig macht. Eher im Gegenteil! Ich habe in den Workshops so viel gelernt, dass ich danach total erschlagen war.

Mastermind – ist das nicht ein Gesellschaftsspiel?

Nach den Workshops bildeten wir durch Auslosung sogenannte “Mastermind-Gruppen”. Dabei war das Ziel, mit einer vierer-Gruppe intensiv zu besprechen und diskutieren, was wir von der Konferenz mitnehmen, welche neuen Ziele wir uns stecken, wie wir diese erreichen möchten und – wenn möglich – als SMARTes Ziel definieren.

Das ganze Wochenende saß mir schon das Einzigartin-sein (auch Alleinstellungsmerkmal genannt) in meinem Hinerkopf. In meiner Mastermindgruppe definierte ich für mich, dass ich eines für shuru.de finden möchte! Ich war richtig heiß drauf, sofort loszulegen. Doch plötzlich war es schon 17 Uhr und Ende der Veranstaltung und die Meisten brachen Richtung Heimat auf.

Nach der Konferenz gingen wir noch gemeinsam mit den Beiden tri-it-fit-lern und Jahn und Jenny von fitvolution.de essen und ließen das gesamte Wochenende Revue passieren.

Mein Resümee

Mir hat am besten gefallen, dass ich endlich andere Fitnessblogger hautnah kennen lernen und mich mit ihnen vernetzen konnte. Es war für mich total überraschend, dass es so viele Fitnessblogger mit einem unterschiedlichen Schwerpunkt gibt, dass ich mich sofort mit jedem unterhalten wollte, was ich – vermutlich – auch hinbekommen habe. Für mich habe ich mitgenommen, dass am Bloggen einfach noch so viel mehr dran hängt, als einfach nur schreiben. An was muss ich denken, wenn ich einen Text schreibe, damit er besser auf Google gefunden wird? Warum ist es so wichtig, sich mit anderen Bloggern zu vernetzen? usw. – die Liste ist lang und diese jetzt zu verinnerlichen und zu vertiefen ist meine Aufgabe!

Zu Beginn empfand ich es komisch, sich selbst zu beschreiben, was shuru.de eigentlich ist und sich selbst anzupreisen und interessant zu “verkaufen”. Ich habe gemerkt, dass dies ganz gut über Kommunikation und Routine funktioniert. Und das konnte ich während dieser Konferenz am Besten üben! Mich mit anderen, scheinbar fremden Personen den ganzen Tag lang unterhalten.

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Besten Dank an Lotta von tri-it-fit.de für das Bild 🙂

Es war mir ein Fest, alle kennen zu lernen! Bis nächstes Jahr!

7 Kommentare

  • Immer wenn ich so einen Beitrag lese, habe ich das Gefühl, es wäre erst gestern gewesen 😀
    Den Untertitel “Picknicken in der Tanzschule” finde ich genial 😀
    Liebe Grüsse
    Ariana

  • Ehrlich gesagt, habe ich ja auch immer Angst vor solchen Gruppen und bin immer etwas zurückhaltend… Ich stehe zwar gern auf der Bühne, aber fremde Gruppen sind nicht so meins. Kann da voll und ganz mitfühlen, aber man hat dir das gar nicht angemerkt. Es war auch eine tolle Kombination aus verschiedenen Menschen, die es leicht gemacht hat, Anknüpfungspunkte zu finden. Es war mir eine Freude, euch ebenfalls kennengelernt zu haben. Das Mastermind fand ich extrem toll und Max hat da einen super Job gemacht. Vielleicht treffen wir uns ja mal wieder bei einer Konferenz oder einem Triathlon. Es würde mich freuen. Seid lieb gegrüßt.

    • Hi Din! 🙂

      Das beruhigt mich ja total, dass es nicht nur mir so erging. Es ist doch irgendwie immer wieder aufregend, wenn man neue Leute kennen lernt. Egal ob vor, auf oder hinter der Bühne 😉 Ist einfach mal total befreiend, wenn alle stundenlang über das gleiche Thema reden können und niemandem dabei langweilig wird 😀 😉
      Max fand das Mastermind mit dir auch total super!! Wäre wirklich toll, wenn man sich mal auf einem Wettkampf oder so wieder trifft. Es war uns eine Freude dich kennen zu lernen 🙂

      Liebste Grüße
      Kathi

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