Athletiktraining: Was ist es? Wofür braucht man es? | Shuru.de-Lexikon
Sport Triathlon

Lexikon: Athletiktraining

Athletiktraining ist eine Mischung aus Kraftsport, Stabi-Übungen, Schnelligkeit, Ausdauer und Koordination. Allerdings ist das Ziel die sportartspezifischen Belastungen zu trainieren, indem man Übungen nutzt, welche nicht zum Trainingsalltag gehören. Die Routine zu durchbrechen hilft neue Reize zu setzen, um schneller und kräftiger zu werden.

« Zurück zur Lexikon Startseite

Athletiktraining für Ausdauersportler

Besonders Ausdauersportler profitieren von Athletiktraining. Die Kombination aus Kraftsport, Stabi-Übungen und funktionalen Bewegungsabläufen unterstützt besonders Anfänger, um schneller Erfolge im Training zu erhalten. Aber auch für erfahrene Sportler ist dieses Training sinnvoll und ergänzt die Hauptsportarten optimal. Durch die Mischung verschiedener Übungen wird der Rumpf gestärkt, wodurch man auch gleichzeitig eine bessere Haltung einnimmt und diese auch länger halten kann. Zusätzlich sind Muskeln und Bänder besser vor Verletzungen und Überdehnung geschützt.

Besonders wichtig für Triathleten und Ausdauersportler ist das Ganzkörpertraining. Im Vergleich zu konventionellem Krafttraining werden beim Athletiktraining viele Muskelgruppen gleichzeitig beansprucht. Somit wird das Zusammenspiel und die Koordination der eingesetzten Muskelgruppen geschult. Die Abwechslung zwischen den Übungen, als auch die Fremdbelastung durch explosionsartige Übungen (beispielsweise der Strecksprung) fördern die Gehirn-Muskeln Koordination.

Wichtig ist, dass manche Übungen durch neue Belastungen ein höheres Unfallrisiko besitzen. So können schnelle und intensive Bewegungen für Ungeübte schnell zu einer Überlastung führen. Ein gutes Warmup Programm und anschließendes Dehnen sind sehr wichtig für diese Art von Training. Auch sollte nicht allzu ambitioniert angefangen werden: Lieber etwas langsamer und über mehrere Tage in der Woche verteilt. So entsteht weniger Muskelkater und die Motivation bleibt länger erhalten.

Spezifische und funktionale Übungen

Sportartspezifisches Athletiktraining bedeutet, dass die Muskeln und Muskelgruppen trainiert werden, die für die Sportart und das spezifische Ziel benötigt werden. Die Übungen sollen dem Bewegungsmuster der Sportarten und Geschwindigkeiten so weit wie möglich ähneln.

So sind Crunches weniger gut geeignet für das Laufen. Sie verhelfen zwar zur allgemeinen Kräftigung des Körpers, sind jedoch für das schnellere Laufen weniger bedeutend, als Step-Ups oder Hüpfen. Sie schulen die Motorik, fördern die Sprungkraft und die Hirn-Muskel Koordination. Zusätzlich kommen sie dem Laufen bedeutend näher als Crunches.

Neben dem Bewegungsablauf selbst muss man auch die Geschwindigkeit, in der der Muskel wiederholt kontrahiert betrachten (das spezifische Ziel). Will man die Frequenz erhöhen, so muss also auch auf die Geschwindigkeit der ausgeführten Übungen geachtet werden: Es bringt vergleichsweise wenig, „langsame“ Kniebeugen zu machen, wenn man 50 Meter sprinten will. Hier bringt ein frequenzbasiertes Athletiktraining, welches dem eigentlichen Trainingsziel ähnelt, wesentlich viel mehr Nutzen. Unterstützt wird dies durch explosionsartig ausgeführte Übungen.

« Zurück zur Lexikon Startseite