Der Garmin Forerunner 235 Test: Die ideale Laufuhr? | Shuru.de
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Der Garmin Forerunner 235 Test: Die ideale Laufuhr?

Garmin Forerunner 235 Test Hero Shot
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Geschrieben von Max
Wissenslevel    

Unser Garmin Forerunner 235 Test: Eine Laufuhr für knapp 350 Euro sollte einiges können. Sieht sie nur fast wie die Garmin Forerunner 735XT aus oder kann sie auch fast so viel? Und was kann sie nicht? Im Test erfährst du, ob sich die Garmin Forerunner 235 lohnt, oder nicht.

Funktionsübersicht

  • Größe: 46x46x13mm
  • Displaygröße: 31,1mm Durchmesser
  • Displayauflösung: 215x180px
  • Farbdisplay
  • Gewicht: 41,3g
  • Batterie: Lithium-Ionen Akku
  • Wasserdicht: Bis 5 ATM (entspricht 50 Metern)
  • Smartphone Funktionen
    • Smart Notifications
    • Musiksteuerung
    • Find my phone
    • Widgets
  • Aktivitätstracker
    • Schrittzähler
    • Automatische Schritt-Zielsetzung
    • Inaktivitätswarnung und -anzeige
    • Schlafüberwachung
  • Sportfunktionen
    • Positionsbestimmung: GPS und GLONASS
    • Herfrequenzmessung am Handgelenk
    • Benutzerdefinierte Trainings
    • Zonen-Alarm
    • Beschleunigungssensor für Indoor Aktivitäten
    • Diverse Berechnungen, wie Kalorien-, VO2max-Schätzung und Erholungsratgeber
  • Drahtlosverbindungen über Bluetooth und ANT+
Garmin Forerunner 235 Test hoehe

Die Höhe der Garmin Forerunner 235

Garmin Forerunner 235 Test Breite

Die Breite der Garmin Forerunner 235

Lieferumfang

Schon bevor man die Verpackung aufmacht sieht man das Prachtstück: Die Garmin Forerunner 235 blickt einen an und wartet nur darauf, dass du sie benutzt. Nach dem Auspacken fällt einem neben der Uhr das Ladekabel in die Hände. Beziehungsweise eine Ladeklamme. Noch ein Kabel mehr. Auf der einen Seite ein USB2-Typ-A Anschluss und auf der Anderen eine Art Krokodilmaul mit vier Pins. Diese klemmt man mit den Pins nach unten an die Uhr, um Daten zu übertragen oder die Uhr zu laden. Hier hätte ich mir etwas mehr Standard gewünscht, sodass man nicht noch ein Kabel mehr mitschleppt. Besonders nervig wird es, wenn man im Haushalt mehrere Garmin Uhren hat: Fast jede hat eine unterschiedliche Ladevorrichtung.

Garmin Forerunner 235 Unboxing

Neben der Uhr und dem Ladekabel befinden sich noch einem eine Menge Hefte in der Verpackung. Kurzanleitungen in zig Sprachen.

Der erste Eindruck

Garmin Forerunner 235 Test mit Armband

Garmin Forerunner 235 mit Armband

Optisch sieht die Forerunner 235 fast genauso aus wie die Forerunner 735XT, die Premium Triathlon Uhr von Garmin. Nur das Armband und die Symbole neben und auf den Knöpfen sind ein wenig anders. Das Display füllt nicht die komplette Oberseite aus. Es ist oben und unten etwas angeschnitten. Auf der Rückseite befindet sich eine kleine Hubbel. Das ist der optische Pulsmesser. Er besitzt drei grüne LEDs und in der Mitte einen optischen Sensor, der mittels Pulsoxymetrie-Verfahren den Puls misst.

Das Silkonarmband fühlt sich angenehm auf der Haut an. Das Band hat in der Mitte eine Reihe aus Löchern, um die Schnalle dort zu befestigen. Links und rechts davon sind jeweils noch zwei weitere Reihen mit Einkerbungen. Sie haben keinen weiteren Zweck, außer nett anzusehen und das Band etwas wilder wirken zu lassen. Löst du zwei kleine Schrauben kannst du es gegen ein Anderes austauschen. Die Schnalle selbst wirkt etwas sensibel. Sie ist rund und dünn, was zumindest den Eindruck macht, dass sie instabil ist. Auch nach kräftigerem Ziehen löste sich nichts oder war locker.

Garmin Forerunner 235 Test Armband

Das Armband der Garmin Forerunner 235

Mit dem Smartphone koppeln lässt sich die Uhr denkbar einfach: Du brauchst auf deinem Smartphone die Garmin Connect App. In der App und in der Uhr, gehst du in die Einstellungen und wählst die Bluetooth Verbindung aus. Nach kurzer Zeit ist die Uhr mit dem Smartphone gekoppelt und es kann losgehen.

Design

Du musst dich zwischen drei Ausführungen entscheiden: Schwarz und Marsala-Rot, Schwarz und Frostblau oder Schwarz und grau. Sie unterscheiden sich alle drei in einem kleinen Detail: Die Ringfarbe um das Display (und die Icon-Farbe der Starttaste). Bei der frostblauen Uhr ist noch ein farblich passendes Armband dabei. Möchtest du die Uhr nicht nur zum Sport tragen, dann überlege dir genau, welche Kombination du nimmst. Die frostblaue Uhr ist schon sehr auffällig.

Alle drei Garmin Forerunner 235 Modelle im Vergleich

Alle drei Garmin Forerunner 235 Modelle im Vergleich © Garmin Deutschland

Ansonsten wirkt die Uhr eher schlicht. Sie besteht komplett aus Plastik und wirkt auch so. Störst du dich daran, dass du keine schicke Smartwatch trägt, empfehle ich dir eine Uhr aus der Fenix-Serie. Für alle Anderen ist sie als modisch-sportliches Accessoire für den Tag ausreichend.

Bedienung

Im Garmin Forerunner 235 Test hatten wir keinerlei Probleme mit der Bedienung. Hattest du vorher noch keine Garmin Uhr, könnte das Menü etwas gewöhnungsbedürftig sein. Doch die einheitliche Menüstruktur ist klar und nach etwas Zeit intuitiv bedienbar.

Die Uhr besitzt insgesamt fünf Knöpfe, wobei sie an manchen Stellen doppelt belegt sind. Das bedeutet, dass du sie einmal kurz drückst oder für zwei Sekunden gedrückt hält, um unterschiedliche Funktion aufzurufen.

Garmin Forerunner 235 Test links

Garmin Forerunner 235 von links

  • Die Taste oben links ist für die Hintergrundbeleuchtung und als sekundäre Bedienung zum Ausschalten der Uhr
  • Unten links befinden sich zwei Tasten zum hoch und runter navigieren in den Menüs und in den Datenfeldern während dem Training. Drückst du die Taste „nach oben“ länger, kommst du zur Tastensperre, den Musikfunktionen oder innerhalb des Trainings zu einigen Einstellungsmöglichkeiten
  • Die Taste unten rechts ist die „Zurück und Runden“-Taste. Mit ihr gehst du innerhalb des Menüs zurück oder stoppt während eines Trainings eine Runde
  • Oben rechts ist die „Bestätigen und Stopp“-Taste. Im Training dient sie als Stopp-Taste und in der restlichen Zeit zum bestätigen oder um eine Menüebene tiefer zu gehen
Garmin Forerunner 235 Test rechts

Garmin Forerunner 235 von der rechten Seite

Mir gefallen die haptischen Tasten sehr gut. Sie haben einen angenehmen Druckpunkt und lassen sich auch während dem Training ohne hinschauen bedienen.

Display

Das Mehrfarb-Display hat eine Auflösung von 215×180 Pixeln und ist im Durchmesser 31,1mm groß. Die Auflösung ist für die Displaygröße und den Zweck okay. Erwarte jedoch kein Retina Display, denn die Pixel oder Stufenbildung an Schrägen sieht man deutlich.

Garmin Forerunner 235 Test

Garmin Forerunner 235 im Gegenlicht

Im Alltag lässt es sich in den meisten Situationen okay bis gut ablesen. Trifft Sonnenlicht direkt auf das Display strahlt es förmlich und lässt sich wunderbar anschauen. Hast du jedoch Gegenlicht und wenig Licht fällt auf die Uhr selbst, lassen sich die Informationen nur schwer erfassen. Doch eine nette Funktion bietet die Uhr: Ist das Umgebungslicht zu niedrig schaltet sich automatisch die Hintergrundbeleuchtung der Uhr an.

Die Hintergrundbeleuchtung selbst lässt sich entweder durch einen Tastendruck oben links aktivieren oder durch eine Drehung des Handgelenks (die man sowieso macht, wenn man auf die Uhr schaut). Es ist hell genug, um alle Informationen im Dunkeln oder mit Gegenlicht abzulesen.

Garmin Forerunner 235 Test im Alltag

Die Uhr fühlt sich auch lange nach dem ersten Eindruck angenehm auf der Haut an. Den Pulssensor, der auf der Rückseite einige Millimeter hervorsteht, merkt man nicht.

Fitness Tracker Funktion

Garmin Forerunner 235 Test pulsmesser

Der integrierte Pulsmesser der Garmin Forerunner 235

Ist die Fitness-Tracker Funktion aktiviert, misst die Uhr den ganzen Tag die Schritte und den Puls. Und das funktioniert hervorragend. Die Pulsmessung merkt man nicht und der Schrittzähler ist genau. Sitzt du längere Zeit und bewegst dich nicht, vibriert die Uhr mit dem Hinweis „LOS!“, und signalisiert dir dass du dich ein paar Minuten bewegen sollst. Diesen Inaktivitätsalarm kannst du in den Einstellungen deaktivieren.

Möchtest du die Fitness Tracker- und Pulsmessung-über-den-Tag Funktionen nutzen muss die Uhr eng anliegen. Bei dickeren Handgelenken führt dies schonmal zu einem unangenehmen Drücken. Dann einfach ein Loch lockerer machen – die Pulsmessung funktioniert dann zwar noch, könnte aber passieren, dass sie nicht mehr so zuverlässig ist. Für die 24 Stunden Messung ist dies aus meiner Sicht trotzdem noch in einem akzeptablen Bereich.

Ob du die Uhr in der Nacht tragen möchtest, musst du für dich selbst entscheiden. Dann nimmt sie weiterhin deinen Puls auf und misst zusätzlich die Schlafbewegungen und Schlafphasen. Somit kannst du am nächsten Tag feststellen, wie tief du geschlafen hast. Im Test habe ich sie für eine Nacht ausprobiert: Durch das Drehen des Handgelenks ging immer mal wieder die Displaybeleuchtung an, was mich aufweckte. Mich stört, dass ich etwas Fremdes am Handgelenk habe. Deshalb werde ich keine Uhr regelmäßig zum Schlafen anziehen. Hast du dieses Problem nicht, dann ist das eine nette Funktion, die einem mehr über dein Schlafverhalten verrät.

Liegt die Uhr auf dem Nachttisch passiert es bereits durch kleine Rüttler am Tisch, dass die LEDs auf der Rückseite angehen und versuchen den Puls zu messen. Die sind echt hell und irritieren in der ersten Nacht etwas. Warum Garmin hierfür keine Lösung entwickelt, verstehe ich nicht. Dreht man sie mit der Rückseite auf den Tisch, ist dieses Problem schnell gelöst.

Smart Notifications

Die Forerunner 235 ist die ganze Zeit via Bluetooth LE (das für Low Energy steht) mit dem Smartphone verbunden. Aktivierst du die Smart Notifications, erhältst du die Benachrichtigungen auch auf die Uhr. Dort kannst du sie dir anschauen und entscheiden, ob sich ein Blick auf das Smartphone lohnt.

Widgets

Neben der Standard Uhrenansicht kannst du dir sogenannte Widgets hinzufügen. Diese erreichst du in der Uhrenansicht, indem du nach oben oder unten drückst. Diese Widgets erweitern die Funktionen der Uhr um nützliche Informationen. Bei mir sind dies meinen Pulsverlauf über den Tag, meine letzte Aktivität, eine detaillierte Schrittanzeige, den Kalender, das aktuelle lokale Wetter und die Smartphone Notifications. Das hilft mir, einen schnellen Überblick über die wichtigsten Informationen zu bekommen, ohne lange nach Smartphone Apps zu suchen. Natürlich kannst du dir noch viele andere Widgets auf die Uhr laden. Auch das Uhrendesign, das Watchface, kannst du ändern.

Garmin Forerunner 235 Test im Training und Wettkampf

Garmin Forerunner 235 Test Top Down

Garmin Forerunner 235 von oben

Die Garmin Forerunner 235 ist eine reine Läuferuhr. Dennoch bietet sie die Möglichkeit, dass du andere Sportarten (sogenannte Aktivitätsprofile) hinzufügst. Sie unterstützt dort dann nur die Pulsmessung und je nach Sportart die Positionserkennung.

Die Uhr fühlt sich während dem Training und wenn sie nass wird angenehm an. Sie ist so leicht, dass sie unauffällig am Handgelenk sitzt und in keiner Situation stört. Auch unter langen Laufklamotten nervt sie nicht.

Störst du dich an einem Brustgurt, dann freu du dich über die integrierte Pulsmessung. Sie funktioniert in den meisten Situationen okay bis gut und ist ausreichend für Anfänger und Hobbyläufer. Das einzige Problem bei der Pulsmessung am Handgelenk ist, dass du die Uhr auf der Haut tragen musst. Im Winter unter mehreren Schichten Klamotten wird es schwer die Uhr ablesen. Dann brauchst du einen externen Brustgurt. Die Indoor-Distanzmessung ohne GPS funktioniert akzeptabel. Unter dem Punkt „Datengenauigkeit“ findest du mehr Informationen zur Puls- und GPS-Genauigkeit.

Zusätzlich bietet die Uhr die Möglichkeit, dass sie nach einer gewissen Distanz, wie etwa einem Kilometer, automatisch eine Runde stoppt. Dies teilt sie dir akustisch und haptisch durch ein Vibrieren mit.

Eines meiner Lieblingsfeatures ist die Trainingsplanung auf der Garmin Connect Website: Dort kannst du dir dein Lauftraining genau planen und im Anschluss über die Garmin Connect App auf die Uhr übertragen. Startest du dann ein solches Training, gibt dir auf die Sekunde oder den Meter genau an, was du zu tun hast. Für Leute wie mich, die ständig ihren Trainingsplan vergessen oder träumen, eine tolle Unterstützung.

Zusätzlich bietet die Uhr Zonen-Alarme an. Das bedeutet, dass die Uhr dich warnt, wenn du einen Puls- oder Tempobereich unter- oder überschreitest.

Garmin Forerunner 235 Vergleich FR 735XT

Externe Sensoren

Externe Sensoren kannst du über ANT+ koppeln. Das Protokoll wurde extra für die Verbindung von Sportsensoren entwickelt.

Jetzt kommt ein großer Nachteil dieser Uhr, der mich in der Empfehlung einschränkt: Sie unterstützt nur die Basis-Laufökonomie-Werte Schrittfrequenz, maximale Schrittfrequenz und Schrittlänge. Auch wenn du weitere Laufökonomie-Werte, wie die Vertikalbewegung oder Bodenkontaktzeit, nicht benötigt, finde ich es schade, dass die Uhr diese Daten nicht unterstützt. Somit wirft sie sich im Rennen der Premium Laufuhren selbst raus. Für mich stellt sich die Frage nach dem hohen Preis, der eher im Premium Segment angesiedelt ist. Möchtest du diese Werte messen, musst du zur 50 Euro teureren Garmin Forerunner 630 zurückgreifen. Oder du wählst direkt die Triathlon Uhr, die weit aus mehr Sensoren und Daten unterstützt: Die Garmin Forerunner 735XT. Eine weitaus günstigere Uhr, die Polar M200 bietet zwar weniger Funktionen, aber unterstützt GPS und die Pulsmessung am Handgelenk. Dafür kostet sie nur 150 Euro.

Möchtest du auch Radfahren und hast einen externe Geschwindigkeits- und Trittfrequenzsensor, dann kannst du ihn mit der Forerunner 235 koppeln. Einen Leistungsmesser zu verbinden geht hingegen nicht. Für eine reine Laufuhr ist das natürlich kein Anspruch.

Daten-Auswertung

Die Datenauswertung kannst du im Groben auf der Uhr und im Detail in der App oder auf der Garmin Connect Website durchführen. Die Uhr zeigt dir Durchschnittswerte des gesamten Laufs und für jede Runde separat an.

Innerhalb der Garmin Connect App hast du dann bereits sehr viel mehr Möglichkeiten der Datenauswertung. Du kannst dir die Herzfrequenz- und Geschwindigkeits-Verläufe über die Zeit anzeigen lassen und auch für jede Runde alle Werte gut vergleichen.

Garmin Forerunner 235 Test Laufeffizienzwerte

Die gespeicherten Laufeffizienzwerte der Garmin Forerunner 235

Auf der Garmin Connect Website stehen dir die gleichen Funktionen zur Verfügung, wie in der App. Durch den größeren Bildschirm, finde ich die Bedienung hier angenehmer und übersichtlicher.

In der App als auch auf der Website, findest du eine Übersichtskarte mit der gelaufenen Route.

Datengenauigkeit

Die GPS und Pulsmessung am Handgelenk sind gut. Deine Position findet die Uhr über GPS schnell, besonders wenn es vor Kurzem bereits aktiv war. Da die Uhr zusätzlich GLONASS (das russische GPS Pendant) unterstützt, findet die Uhr in allen Testsituationen (unter freien Himmel, im Wald, und sogar Zuhause) ein Signal. Bei unserem Garmin Forerunner 235 Test haben wir die Pulswerte mit einer Messung mit einem Brustgurt verglichen. Dabei stellten wir fest, dass die Messung bei kurzen Sprints nachhängt und abgeflacht ist. Dies ist vermutlich technisch bedingt. Läufst du nach Pulszonen kann dies stören. Für eine genaue Pulsmessung brauchst du einen externen Brustgurt.

Garmin Forerunner 235 Test pulsverzoegerung

Die Verzögerung in der Pulsmessung sind teilweise deutlich, links Forerunner 735XT, rechts Forerunner 235

Ein weiteres Feature ist der Beschleunigungssensor in der Uhr. Diesen nutzt die Uhr bei Läufen auf dem Laufband oder der Indoor-Bahn, um die Geschwindigkeit und Distanz zu berechnen. Um ihn zu kalibrieren, musst du vorher ein paar Mal draußen laufen. In meine Test auf dem Laufband funktioniert der Sensor mittelmäßig. Er hängt 50-200 Meter auf 10 Kilometer nach – dies könnte daran liegen, dass ich mich etwas anders auf dem Laufband als Draußen bewege. Es ist insofern verkraftbar, dass es nur eine geringe Abweichung ist. Wenn du dein Training jedoch detailliert am Smartphone oder Computer auswertest, wird dich diese Ungenauigkeit vielleicht ärgern.

Akku und Laden

Garmin gibt eine Lebensdauer von bis zu 9 Tagen im Uhrenmodus und bis zu 11 Stunden im Training mit aktiviertem GPS- und Herzfrequenzsensor an. Bei mir hatt sie bei regelmäßigem Training (fast jeden Tag) nach drei Tagen noch circa 30% der Akkukapazität. Natürlich hängt es von der Anzahl der Trainingseinheiten, dem Umfang und den verbundenen Sensoren ab, wie lange sie schlussendlich durchhält.

Aufgeladen wird die Uhr über die mitgelieferte Ladeklemme. Die Uhr ist – abhängig vom Ladegerät – schnell aufgeladen. Lädst du sie immer mal wieder zwischendurch für 10-20 Minuten, bekommst du keine Probleme mit einem leeren Akku. Nach einer vollständigen Entladung braucht sie ein bis zwei Stunden, bis der Akku wieder voll ist.

Garmin Forerunner 235 Test vs 735xt

Garmin Forerunner 235 im Vergleich zur Garmin Forerunner 735XT, oben Forerunner 735XT, unten Forerunner 235



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Garmin Forerunner 235 Test Fazit

Der Garmin Forerunner 235 Test zeigt: Sie sieht nicht nur optisch wie ihr „großer Bruder“ aus, sondern hat auch einen ähnlichen Funktionsumfang. Nur in Sachen Sensoren und Datenaufzeichnung hängt sie hinterher.

Möchtest du eine reine Laufuhr, die Standarddaten aufzeichnet, ist sie dein neuer treuer Begleiter. Sie wirkt sportlich am Handgelenk und bietet alles, was eine Standard Smartwatch braucht. Im Training wirst du sie lieben.

Möchtest du eine Laufuhr, die mehr Daten aufzeichnet, dann greife lieber zur etwas größeren Garmin Forerunner 630. Hast du Interesse an Triathlon? Dann schau dich lieber nach einer anderen Sportuhr um, denn auf Dauer wirst du mit dieser Uhr nicht glücklich – vergleiche hierfür einfach mal die Garmin Forerunner 735XT.

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Endwertung Garmin Forerunner 235
  • 8/10
    Display - 8/10
  • 7/10
    Funktion - 7/10
  • 9/10
    Tragekomfort - 9/10
  • 9/10
    Messgenauigkeit - 9/10
  • 9/10
    Alltagstauglichkeit - 9/10
  • 9/10
    Trainingstauglichkeit - 9/10
  • 9/10
    Wettkampftauglichkeit - 9/10
8.6/10

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