Polar M200 Test - ist sie ihr Geld wert? | Shuru.de
Laufen Sport

Polar M200 Test – ist sie ihr Geld wert?

Polar M200
Avatar von Max
Geschrieben von Max
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Der Polar M200 Test – was taugt die neue Laufuhr ohne Pulsgurt? Sie soll für Laufeinsteiger und Gelegenheitsläufer gemacht sein. Mit fünf unterschiedlich farbigen Armbändern in zwei Größen zum wechseln ist sie der ideale Begleiter für einen aktiven Lebensstil. Doch was ist dran an der neuen Sportuhr des finnischen Herstellers? Ist sie nur eine bessere Stoppuhr oder kann sie mehr?

Der erste Eindruck

Die auffallende Uhr kommt in einer kleinen Verpackung und beinhaltet neben der Polar M200 und dem Armband noch ein USB Ladekabel und das Handbuch. Nach dem auspacken macht die Uhr auf den ersten Blick einen schönen Eindruck. Das rote Armband leuchtet und die verchromte Schnalle macht sich super.

Polar M200 mit Keksersatz

Auf den ersten Blick wirkt die Vorderseite der Polar M200 durch die Zahlen am äußeren Ring wie eine analoge Uhr. Der Ring nimmt hierbei über 40% des gesamten Platzes ein, wodurch die Uhr klobig und zu groß wirkt. Auf ihm sind die Zahlen von 10 bis 90 aufgedruckt. Diese werden in Kombination mit dem Display genutzt, um den Aktivitätsfortschritt des Tages anzuzeigen. Das Display im Inneren des Kreises ist zweifarbig. Der Hauptbereich des Displays ist rechteckig und recht klein. Dort wird die Uhrzeit und im Training die Daten angezeigt. Im äußeren Bereich des Displays werden feste Symbole wie Batterieladung, aktivierten GPS und Nicht-Stören-Modus angezeigt. Auf der linken und rechten Seite der Uhr gibt es jeweils eine Taste zum bedienen.

Auf der Rückseite erkennt man sofort den Sensor zur Pulsmessung.  Er besteht aus zwei grünen LEDs und in der Mitte einem lichtempfindlichen Sensor für die Messung via Pulsoxymetrie Verfahren. Genauso schnell fällt dort aber auch ein schwarzer Zipfel auf. Das ist ein normaler USB-A Anschluss, nur ohne Verkleidung. Er dient zum Aufladen und Datenaustausch mit dem Computer. Jedoch muss man jedes mal das Armband abmachen, um ihn zu erreichen. Das Armband selbst kann man recht leicht abmachen, sodass man dann nur die Uhr in der Hand hat. Bei meinem Test der Polar M200 hatte ich anfangs etwas Probleme sie wieder richtig in das Armband einzusetzen. Damit sie richtig sitzt muss man sie wirklich mittig einsetzen. Mit etwas Übung gelingt dies dann doch recht gut. Sitzt sie einmal im Armband, kann sie sich aber nicht mehr selbst lösen. Sie wird von hinten befestigt und vorne ein kleiner Rand sie festgehalten.

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Die ersten Gehversuche

Polar M200 Display gegen die SonneNachdem die Uhr das erste Mal via Kabel am Computer war und aufgeladen wurde, konnte ich sie koppeln. Das war über die Polar Flow App super einfach und schnell durchgeführt. Bereits nach ein paar Minuten tragen fühlte sich die Uhr nicht mehr so wertig an, wie gedacht. Dies liegt hauptsächlich an dem kleinen Display und dem großen Ring. Die Oberfläche reflektiert stark und man sieht jeden Fussel und Fingerabdruck. Auch das Armband wirkt nicht besonders hochwertig.
Mit nur zwei Tasten eine Uhr zu bedienen ist etwas Andere. Betätigt man die rechte Taste kurz, so gelangt man damit ins Hauptmenü und kann mit der gleichen Taste durch scrollen. Hält man die Taste etwas länger, wählt man einen Menüpunkt aus oder bestätigt eine Aktion. Mit einem Druck auf die linke Taste gelangt man eine Stufe Zurück oder durch längeres drücken auf die Uhrenansicht. Nach etwas Gewöhnungszeit gelang dies dann doch ganz gut.

Polar M200 – Deine erste Smartwatch?

Polar M200 Aktivitätsziel erreichtPolar bewirbt die M200 als Begleiter für Tag und Nacht und soll bis zu 6 Tage ohne Laden auskommen. Die Uhr selbst zeigt dabei nur wenige Informationen an. In der Standard Uhrenansicht wird neben der Uhrzeit Rund um das Display ein Fortschritt angezeigt. Dieser baut sich im Laufe des Tages auf und stellt in Kombination mit dem äußeren Ring den Tages-Fortschritt zum Aktivitätsziel dar. Im Menü findet man den Punkt „Aktivität“. Darunter wird angegeben, wie lange man noch laufen, gehen oder wach sein muss, um das Tagesziel zu erreichen. Nur in Kombination mit der Smartphone oder Web App bekommst du alle Informationen angezeigt (mehr dazu unter „Die Flow App“).

Notifications vom Smartphone kann die Uhr auch anzeigen. Jedoch wird die Information auf dem kleinen Display der Polar M200 kaum dargestellt. Sie dient eher der Kontrolle, ob man auf das Handy schauen soll oder nicht. Für die eigentliche Nachricht ist kein Platz.

Im Vergleich mit den Garmin Uhren, fehlen mir weitere Daten und Möglichkeiten einer Smartwatch. Diese sind aber aufgrund des Displays eh kaum möglich.

Polar M200 mit dem Smartphone verbinden

Die Flow App

Nach der Installation der Polar Flow App und dem Einloggen in den Polar Flow Account, muss man die Uhr nur koppeln (siehe Video). Im Anschluss kann man sich dort alle Daten anschauen und Einstellungen durchführen.

Im Feed wird der Verlauf der Trainingseinheiten und täglichen Aktivitäten von sich und seinen Freunden angezeigt.

Polar M200 Flow AppUnter Aktivitäten findet man den Tagesverlauf, aufgeteilt in 6 Phasen:
– Uhr nicht getragen
– Liegend
– Sitzend
– Niedrige Intensität, wie z.B. stehen
– Mittlere Intensität, wie z.B. gehen
– Hohe Intensität, wie Laufen oder andere aktive Sportarten

Empfangen wird man von der Tagesansicht. In einer Art Uhr sieht man genau aufgelistet, wann man in welcher Phase war. Zusätzlich bietet die Wochen- und Monatsansicht einen längeren Verlauf der Daten. Diese Ansichten gefallen mir sehr gut, da man schnell und einfach verfolgen kann, wann man sich zu wenig bewegt hat und am kommenden Tag direkt entgegenwirken kann. Zusätzliche Angaben, wie die Schrittanzahl, zurückgelegte Distanz, aktive Zeit und Kalorien werden auch in allen drei Ansichten dargestellt.

Unter Training findet man einen Kalender, der alle Aktivitäten wochenweise anzeigt. Zusätzlich findet man noch eine Wochenzusammenfassung. Mit einem Druck auf ein Training kommt man in die Detailansicht der Einheit. Dort findet man den Pulsverlauf und die Zeit in den Pulszonen, sowie eine Karte mit der Strecke. Natürlich bekommt man auch weitere Daten, wie die Dauer, Distanz, Puls, verbrannte Kalorien und Geschwindigkeit schön aufbereitet.

Im Einstellungen Bereich kann man das Profil, die Sportarten und ein paar weitere Geräteeinstellungen verändern. Was mir sehr gut gefällt, ist die Möglichkeit, dass man die Navigationselemente am unteren Bildschirmrand so anordnen kannst, wie man möchte. So kommt man schnell an die Funktionen, die einem wichtig sind.

Die Polar M200 im Alltagstest
Polar M200 Display im Dunklen

An meinem dünnen Handgelenk (163mm Umfang) wirkt die Polar M200 recht groß und die Ärmel des Pullis hängen oft am Silikonarmband fest. Das wechselbare Armband macht die schon große Uhr noch mal etwas größer. Die Daten auf der Polar M200 kann man in der Sonne gut, im dunkeln eher schwer ablesen. Durch einen Druck auf die linke Taste kann die Bildschirmbeleuchtung aktiviert werden. Danach kann man die Daten viel besser ablesen. Mir ist die Aktivitätsanzeige am Rand der Polar M200 zu unauffällig und motiviert mich nicht, mein Tagesziel zu erreichen. Die Notifications werden auf dem Display auch nur sehr begrenz angezeigt. Viel mehr Funktionen für den Alltag bietet die Uhr leider nicht.

Im Training und Wettkampf

Das Lauftraining mit der Uhr ist angenehm. Das niedrige Gewicht von 40g und das Silikonarmband stören nicht, auch wenn sie enger anliegt. Das Display ist in der Sonne sehr gut ablesbar. Im Schatten oder Dunkeln geht die Hintergrundbeleuchtung automatisch an, wenn man das Handgelenk dreht. Auch die Bedienung während dem Laufen ist okay. Die beiden Tasten an der Polar M200 sind wieder doppelt belegt. Die linke Taste ist für Pause (kurzer Druck) und Beenden (langer Druck), die Rechte zum Wechseln der Datenfelder (kurzer Druck) und Runde (langer Druck). Die Datenfelder selbst können über die Polar Flow App angepasst werden.

Andere Sportarten, neben Laufen, können über die Flow App hinzugefügt werden. Nach der Synchronisation können diese dann auch auf der Uhr ausgewählt werden.

Externe Sensoren koppeln, wie einen Puls-Brustgurt, ist nicht möglich. Dadurch muss die Uhr auch immer direkt auf der Haut getragen werden. So muss man sie auch im Winter unter der Kleidung tragen, um einen Puls messen zu können. Hier wurde ich von Melina korrigiert: Man kann einen Polar H7 Brustgurt mit der Uhr koppeln. Entweder ganz normal in den Einstellungen oder am Anfang eines Trainings, indem man die Uhr zum Brustgurt führt.

Puls und GPS Genauigkeit

Bei einem 12km Testlauf habe ich neben der Polar M200 (rosa Linie) meine Garmin Forerunner 735XT (orangene Linie) als Referenz mitgenommen. Sie ist mit dem Brustgurt Garmin HRM-Tri verbunden und misst den Puls direkter. Puls als auch GPS, wurden nach circa 20-30 Sekunden recht schnell gefunden.

Polar M200 Pulsaufzeichnung im Vergleich mit Garmin HRM Tri Brustgurt

Wie in der Grafik zu sehen, misst die Uhr den Puls an vielen Stellen etwas zu spät und meist ungenauer. Dies ist jedoch durch das Pulsoxymetrie Verfahren technisch bedingt. Auch der Durchschnittspuls liegt mit nur einem Schlag unter dem der Messung an durch den Brustgurt. Im Vergleich mit der Garmin vivoactive HR, die den Puls auch am Handgelenk misst, ist die Messung der M200 schon recht genau. Ein Pulszonentraining ist grundsätzlich schon gut durchführbar.

Polar M200 GPS GenauigkeitDie GPS Messung ist etwas durchwachsener. Sie hat häufig stärkere Ausreißer in der Geschwindigkeit. Jedoch werden diese Datenpunkte in Polar Flow wieder geglättet. Das Durchschnittstempo liegt mit einer Sekunde Unterschied auch sehr nah an der Forerunner 735XT. Nur die Spitzengeschwindigkeit ist mit 17 Sekunden Abstand etwas ungenauer. Die Routenaufzeichnung hingegen ist hingegen wieder sehr gut. Auf dem Kartenausschnitt sieht man, dass die rosafarbene Linie recht genau über dem Weg liegt. Auch die orangefarbene Linie, die Aufzeichnung der Forerunner 735XT, ist nicht 100% genau.

Polar M200 Geschwindigkeitsvergleich mit der Garmin Forerunner 735XT

Sowohl die Pulsaufzeichnung am Handgelenk und die GPS Aufzeichnung (in Kombination mit der Flow App) ist für den Preis akzeptabel.Polar M200 Daten summiert Vergleich mit Garmin Forerunner 735XT



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Für wen ist sie geeignet? Für wen nicht?

Geeignet ist sie für Laufanfänger, die vorher ohne Uhr gelaufen sind oder gerade anfangen. Sie nimmt den Sportler an die Hand und man kann direkt loslegen. Die Flow App bietet schöne Statistiken und grundlegende Informationen über das absolvierte Training. Die Wechselarmbänder sind eine nette Ergänzung, was die Uhr jedoch klobiger macht. Dies muss jeder nach Handgelenk und Geschmack bewerten. Für diese Leute ist sie der ideale Begleiter und weit mehr als eine Stoppuhr.

Der Polar M200 Test hat aber auch gezeigt, dass wenn man einen höheren Funktionsanspruch hat, die Uhr eher unpassend ist. Auch für ambitioniertere Läufer oder Freunde von Datenaufzeichnung ist sie durch den geringen Funktionsumfang nicht geeignet. (Angehende) Triathleten oder Leute, die externe Sensoren nutzen möchten, sollten sich auch für eine andere Uhr entscheiden. Vielleicht ist dann die Garmin Forerunner 235 etwas für dich!

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Endwertung Polar M200
  • 5/10
    Display - 5/10
  • 6/10
    Funktion - 6/10
  • 6/10
    Tragekomfort - 6/10
  • 8/10
    Messgenauigkeit - 8/10
  • 8/10
    Alltagstauglichkeit - 8/10
  • 8/10
    Trainingstauglichkeit - 8/10
  • 8/10
    Wettkampftauglichkeit - 8/10
7/10

14 Kommentare

  • Hi Max,
    hier mein Vergleich zwischen Polar M200 vs. Garmin Vivoactive HR:

    Polar M200:
    Im Dunkeln geht die Hintergrundbeleuchtung an, wenn das Handgelenk gedreht wird.
    Kann mit Standard USB Kabel oder direkt am USB Port geladen/ausgelesen werden.
    “Sehr einfaches Navigieren der Funktionen – keine Anleitung notwendig.

    Anpressdruck des Armbandes kann relativ gering sein, dass der Puls korrekt angezeigt wird.
    Beim Laufen ist die Masse der Uhr relativ schlecht (punktuell) verteilt, daher “schwingt” du Uhr etwas mit.
    GPS wird bei schlechtem Wetter nicht gefunden.
    Pulsmessung ist mit wenig Druck stabil.
    Der Algorithmus ist relativ plausibel. Auch bei schlechtem GPS Empfang ist der Pace bei gleicher Geschwindigkeit konstant.
    Zum Startpunkt navigieren nicht möglich.
    “Kundenfreundlichkeit/Service ist unbefriedigend. Obwohl die Laufuhr zu 50% kein GPS innerhalb 10 Minuten (oder auch als gar nicht) findet wurde kein Problem beim Einschicken seitens Polar (unter Laborbedingungen) nach 3 Wochen festgestellt.
    Somit habe ich eine Laufuhr welche manchmal GPS findet.
    Weil dies inakzeptabel und extrem nervig ist habe ich mir die Garmin gekauft.”

    “Aufgrund des Service nicht zu empfehlen!
    Wenn GPS funktioniert, dann ist die Uhr gut, aber die einzelnen Fenster während dem Tracken können nicht konfuguriert werden.
    Es sind immer nur 2 Werte (Pace, Distanz, …) möglich.”

    Garmin Vivoactive HR:
    Im Dunkeln geht die Hintergrundbeleuchtung nicht an, wenn das Handgelenk gedreht wird.
    Spezielles einmaliges USB Kabel von Garmin notwendig.
    “Überfüllt von Marketing Funktionen (Golf, etc…). Keine Konzentration auf die wesentlichen Funktionen.
    Manche Funktionen sehr schwer zu finden (z.B. Umstellung der Schwimmlänge).
    Auf der anderen Seite können alle Seiten selber komplett konfiguriert werden und alles ein- oder ausgeschaltet werden. Sobald das Denken der Navigation durchdrungen ist dann ist es einfach.”
    Anpressdruck des Armbandes muss relativ hoch sein, dass der Puls korrekt angezeigt wird. Ist nur Gewohnheit.
    Die Masseverteilung der Uhr streckt sich in die Länge, so dass diese beim Laufen kaum bemerkt wird.
    GPS wird innerhalb einer Minute gefunden.
    Pulsmessung ist nur korrekt, wenn das Armband straff anliegt.
    Der Algorithmus ist relativ schlecht. Sobald viele Läufer auf einer kleinen Fläche sind (Marathon) und/oder das GPS Signal nicht gut ist, ist die Geschwindigkeitsanzeigt sehr ungenau und springt extrem (Pace bei konstanten Tempo +/- 45s).
    Zum Startpunkt navigieren möglich.
    Schrittfrequenzauswertung (sehr wichtig für Technik)
    Schwimmfunktion (ohne GPS)
    “GPS Koordinaten können beim Standord gespeichert werden und dann als “”Nach Hause finden”” Funktion angeboten. Bei jedem Tracken kann auch die Navigation zum Start ausgewählt werden.
    Navigation ist einfach durch einen Pfeil und der Distanz auf dem Display angeziegt und vollkommen ausreichend.”
    Kundenfreundlichkeit/Service: Keine persönliche Erfahrung. Positiver Fall (Umtausch) von einem Kollegen.

    “Das Preis/Leistungsverhältnis finde ich super!
    GPS wird innerhalb kürzester Zeit (Sekundenbereich) gefunden.
    Ich habe mir meine Ansichten während dem Sport genau so eingestellt wie ich es wollte – echt genial.
    Laufzeit ist auch klasse – hat meinen Ironman mit 11h überlebt :)”

    Anmerkung der Redaktion: Nach Rücksprache mit Stefan haben wir einige Kommentare von ihm zusammengepackt und die folgende Tabelle angehängt. Inhaltlich wurde nichts verändert.

    • Hi Stefan,
      vielen Dank für dein ausführliches Feedback und die Grafik. Anderen wird dies auch sicherlich eine große Hilfe sein!

      Liebe Grüße,
      Max

  • Hi Max,

    danke für den Link!
    Da ich gerade auf einen Triathlon trainiere waren deine Infos sehr hilfreich für den Einstieg in die Welt der “Multisport” Uhren 🙂

    Ich habe mich weiterinformiert. Letztendlich habe ich jetzt eine Garimin Vivoactive HR gekauft.
    Entscheidungsgrundlagen:
    – Kosten über ebaY, neu & OVP, “nur” 169€
    – alle für mich wichtigen Funktionen (GPS, Bahnenzähler)
    – Add on ist der barometrischer Höhenmesser

    Polar war aufgrund des, aus meiner Sicht/Erfahrung, miserabelen Services von vorneherein raus.
    Ich brauche die Uhr wirklich nur zum Tracken vom Sport und nicht im Alltag zum “gut aussehen”, weder zum mobilen Bezahlen.

    Daher auch das ältere HR Modell anstatt vivoactive 3.

    Ich werde die beiden Uhren mal miteinander direkt vergleichen und gebe Rückmeldung 😉

    • Hi Stefan,
      na da bin ich ja mal gespannt! Ich habe die Garmin vivoactive HR selbst auch schon hier getestet. Den großen Nachteil sehe ich in dem Touchscreen, der während dem Sport unpraktisch ist, da mir die Bedienung sehr schwer gefallen ist.

      Ich hoffe, dass du dich über deine neue Sportuhr freust und erfolgreich mit ihr dein Training und Wettkampf bestreiten wirst. Ich freue mich schon auf deine Rückmeldung 🙂

      Herzliche Grüße
      Max

  • Hi,
    hier noch mein objektiver Eindruck der Polar M200:

    Als ich mir die Laufuhr kaufte war ich sehr zufrieden. Ohne Anleitung bekam ich intuitiv immer was ich wollte. Ebenfalls war die Genauigkeit bzgl. Herzschlag und Geschwindigkeit sehr zufriedenstellend.

    Nach ca. 1/2 Jahr begannen plötzlich merkwürdige Dinge. Nach ‘ner 3/4 h bei gleichem Tempo wurde mein Puls auf einmal viel zu langsam (- 30 Herzschläge). Der Akku war noch ausreichend geladen (noch nicht einmal die Meldung, dass der Akku schwach ist). Die Laufuhr hatte ich immer gleich fest und Schweiß oder so konnte auch ausgeschlossen werden.
    Letztendlich bin ich immer ähnlich gelaufen, plötzlich war der Puls aber anders und wechselhaft.

    Das ging noch zu verkraften, auch wenn ich als “auf Puls gelaufen” bin.

    Zudem kam dann allerdings noch dazu, dass das Finden vom GPS immer länger dauerte. Hier auch wieder immer die gleichen Voraussetzungen!
    Also, anfangs wurde das GPS Signal innerhalb von ca. 5 Minuten zuverlässig gefunden, ich konnte meinen Lauf machen und die Daten im Internet sofort abrufen und auswerten – war echt klasse und eine super Motivation!
    Damals bin ich mit der Laufuhr raus, wärmte mich auf und konnte dann laufen.
    Mittlerweile lege ich die M200 raus und warte manchmal bis zu 1h, doch die Uhr findet kein GPS – Betonung, gleicher Ort & keine/wenige Wolken (wie zuvor auch)!
    Jetzt nervt es einfach nur noch mit der M200 zu laufen – es zieht mich runter!

    Nachdem ich die Laufuhr einschickte dauerte es einen knappen Monat bis ich die Uhr wieder zurück bekam. Allerdings konnte kein Fehler festgestellt werden! Kurzum ich habe den gleichen Schrott wieder. Auf der Polar waren auch noch Laufaufzeichnungen von mir wo klar herauskam, dass die Laufuhr im Freien nach 40 Minuten auf einmal das Signal fand. Es war also klar ersichtlich, dass das GPS als nicht gefunden wurde.
    Als ich im Ausland war, fand die M200 für über eine Stunde unter freiem Himmel kein GPS – auch wieder sehr ärgerlich, weil ich die Strecke gerne in meinen Auszeichnungen gehabt hätte.
    Nach Rücksprache ist dieser „Service“ von Polar kein Einzelfall.
    Fazit:
    Wenn die Polar M200 funktioniert ist sie sehr gut, sobald allerdings etwas nicht funktioniert ist der Service absolut (extra offizieller Wortwahl) nicht weiterzuempfehlen.
    Ich habe vor in Kürze eine neue Laufuhr von einem anderen Hersteller zu kaufen, was ich euch auch nur nahe legen kann.

    • Hallo Stefan,
      vielen Danke für deine Langzeiterfahrungen! Es ist schade, dass du solche Erfahrungen machen musstest. Dass du insbesondere vom Service enttäuscht bist, finde ich schade. Bei uns ist Polar Deutschland “um die Ecke”. Ich war damals wegen meiner alten Sportuhr bei denen vor Ort und bekam direkt eine komplett neue Uhr. Dort ist aber Wasser eingedrungen und ging nicht mehr an.

      Jedoch bin ich vor einigen Monaten auch auf Garmin umgestiegen. Willst du die Sportuhr zum reinen Laufen nutzen oder möchtest du damit auch mal Radfahren oder schwimmen – denn dann macht eine teurere Uhr vielleicht Sinn. Wir haben vor einigen Wochen einen ausführlichen Artikel geschrieben, der dir hilft, die richtige Sportuhr oder Triathlon Uhr zu finden. Vielleicht hilft dir das bei der Suche?

      Ich wünsche dir mit deiner neuen Uhr auf jeden Fall eine bessere Erfahrung, als mit der Polar M200,

      liebe Grüße,
      Max

    • Hallo Thomas,
      das hängt ganz davon ab, wie intensiv du sie nutzt, wie die Außentemperatur ist und welche Funktionen du aktiviert hast.
      Polar gibt folgende Dauer an:

      • bis zu 6 Tage mit 24/7 Activity Tracking und 1 Std./Tag Training mit GPS und optischer Puls-Messung bei ausgeschalteten Smart Notifications oder
      • bis zu 6 Stunden Training mit GPS und optischer Puls-Messung oder
      • bis zu 40 Stunden Training mit optischer Puls-Messung oder
      • bis zu 30 Tage mit 24/7 Activity Tracking und ausgeschalteten Smart Notifications.

      (Quelle: Polar Support)

      Ich habe intensiver mit der Uhr trainiert, sodass ich sie häufiger aufladen musste. Das war aber kein Problem, weil ich nicht mit der Uhr schlafe und sie somit nachts laden konnte.

      Was für ein Ziel hast du mit der Uhr? Möchtest du mit dem Laufen/Triathlon gerade beginnen oder möchtest du sie als 24/7 Fitness Uhr nutzen?

      Liebe Grüße,
      Max

  • Hab vor mir den polar m200 zuzulegen..bin aber am überlegen ob es der richtige ist.
    Hatte vorher jawbone upmove 2 und son chinateil mit automatisch schlaferkennung.
    Beim up move war klasse wenn ziel erreicht blinkte der u man war zufrieden..bin nun am überlegen mehr anzulegen und bin auf polar m200 gekommen…is das die richtige wahl..taugt die app dazu und kann so ein teil zur Motivation beitragen??

    • Hi Steppi,
      es kommt drauf an, was du damit erreichen willst und wozu du motiviert werden möchtest? Die Polar M200 ist eine reine Laufuhr mit wenigen Smartwatch Funktionen. Sie motiviert zum Bewegen, indem du einen täglichen Tagessoll an Bewegungszeit erreichen sollst. Ich bezweifle, dass der gepunktete Rand um die Uhrzeit (das siehst du besonders gut auf dem Bild unter der Überschrift “Polar M200 – Deine erste Smartwatch?”), der sich mit der Bewegung füllt, langfristig motiviert. Viel eher glaube ich, dass er mit der Zeit gar nicht mehr gesehen wird.

      Hingegen gefällt mir die App recht gut, ist aber eher eine Übersicht als eine Motivation.

      Wenn du eine Smartwatch haben möchtest, die dich regelmäßig ans Bewegen erinnert, dann ist vielleicht die Garmin vivoactive HR eher etwas für dich. Kostet zwar aktuell etwa 80 Euro mehr, aber das farbige Display, die höherwertigere Verarbeitung und die unterstützten Sportprofile sind dort wesentlich besser.

      Möchtest du damit auch Sport machen oder sie rein zum “Los gehts, beweg dich” nutzen?

      Liebe Grüße
      Max

    • Hi Melina,
      tatsächlich, da hab ich mich vertan! Vielen Dank für deinen Hinweis – ich ändere es gleich 🙂
      Wie zufrieden bist du mit der Uhr nach ein paar Läufen?

      Liebe Grüße
      Max

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